Wenn man stumm ist, schreibt man seine Seele auf Papier.
Und manchmal schreibt man Geschichte.

6. August 2015

SummertimeSadness #2

Mein Blick schweift das fünfzig Euro teure Psychologie-Buch neben mir auf dem Nachttisch. Ich habe den Studienplatz für Psychologie. Ich hatte nun einen Monat Pause von meinem Leben, die ich vollkommen beim Surfen auf dem Wasser ausleben durfte. Ich bin zurück.


Der Urlaub war großartig, zunächst ein wenig schwierig, denn es waren Personen da, die ich mir auch hätte hier antun können. Aber es wurde besser.
Dann kam ich nach Hause, änderte mein Profilbild in Facebook und innerhalb von wenigen Stunden hatte ich genug neue Nachrichten um ein eigenes Fußball-Team aufzustellen.

Ich gehöre einfach nicht zu dem Typ Mädchen, in den sich Jungen verlieben.

Offiziell lege ich vor mir und der Welt nun folgendes Geständnis ab:
Ich bin immer noch nicht darüber hinweg, dass der, der wohl am besten zu mir gepasst hätte, mich nicht wollte.

Und darauf sollte noch ein weiteres Geständnis, ein Weckruf, an mich selbst folgen:
N i e m a n d ist wirklich an mir interessiert. N i e m a n d will mich. N i e m a n d, Heute nicht. Morgen nicht und vielleicht niemals.

Wie haltet ihr es da draußen nur aus ?
Ich zerfließe. Zerfließe in Selbstmitleid, falle zurück in das Loch, aus dem ich es geschafft habe, herauszukriechen. Und das erst vor wenigen Monaten.

Hilfe.

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