Wenn man stumm ist, schreibt man seine Seele auf Papier.
Und manchmal schreibt man Geschichte.

13. Oktober 2013

skinnylove #18

wir sitzen alle beisammen in dem neuen haus von einem freund. alle trinken, bis auf mich. ich trinke nicht gern alkohol, wenn ich nicht frustiert und traurig bin. und gerade gehts mir gut. als wir uns langsam fertig machen um feiern zu gehen, stehe ich mit einem an der tür und ich frage ihn nach diesem einen besonderen typen, denn sie waren zusammen auf abschlussfahrt. er sagt mir, dass beide immer zusammen unterwegs waren und die sich immer einen durchgezogen haben.
  und ich dachte, dass seit er vergeben ist, sich die sache geklärt hätte. haha. von wegen. es bricht mir das herz
. und werde ich mit einem einzigen satz aus meinen gedanken gerissen.
 er kommt auch heute mit. 
ich blicke ihn an und schreie nur, WAS ? der vor mir nickt: er wartet dann auf uns am bahnhof. für mich bricht eine welt zusammen. nach all den enttäuschungen, nach all der scham, verbringe ich tatsächlich eine nacht mit dem typen, den ich so sehr liebe. und wahrscheinlich muss ich zusehen, wie er mal wieder einen joint rausholt und kifft, denn anderes kann er nicht. ich gehe die treppen runter und unten auf dem hof fange ich an zu heulen. ich kann nicht mehr. meine part time - beste freundin kommt und fragt, was los ist. ich erzähle es ihr und sie meint, ich soll jetzt sofort nach hause fahren. ich sage nein, sie sagt doch. und so kriegen wir streit. im bus sitze ich neben dem freund, dem das haus von eben gehört. er will wissen was los ist, ich erzähle es ihm und schon wieder laufen mir die tränen, als ich zu diesem einen satz komme, der mir jedes mal aufs neue das herz bricht. 
es ist nur meine schuld. es ist ganz allein meine schuld, dass es vorbei ist und es nie wieder was mit uns wird.
als wir am bahnhof stehen, ist er jedoch nicht da. und als wir in den zug eingesteigen, sehe ich ihn nicht mal aus der ferne.

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