Wenn man stumm ist, schreibt man seine Seele auf Papier.
Und manchmal schreibt man Geschichte.

6. Juli 2013

skinnylove #8

Trotzdem ist da viel was verborgen bleibt; Und es scheitert nicht an der Förmlichkeit und es scheitert auch nicht, weil keiner zuhört, sondern einfach weils keiner ausspricht.

Ich sitze neben ihm und blicke aus dem Fenster und es ist als wäre alles Geschehene ungeschehen. Ich sitze neben ihm und blicke ihn an und sehe alles was ich will und die letzten Monate wollte. Ich denke nicht an das was war. Was hätte sein können. Was ich wollte. Ich sehe das, wonach ich die ganze Zeit suchte, was ich versuchte zu rekonstruieren. Ich sehe das Original vor mir und ich sehe auch, dass es eine Sache der Unmöglichkeit ist, dass mich jemals jemand so fühlen lassen könnte. Ich könnte jederzeit wieder mit jemandem so glücklich sein. Ich möchte ihn umarmen, möchte ihn küssen. Ich möchte schreien. Alles ist gut wie es ist. Er fehlt. Jeden Tag und Jede Nacht. Und wenn Menschen sagen, es vergeht mit der Zeit, lügen sie. Es wird schlimmer, mit jedem Mal, mit dem ich dich sehe. Nein, ich überlege nicht, ob ich es ihm sagen soll. Ich frage ihn einfach so, ob er mich umarmen will. Nicht, weil sein Geruch so beruhigend ist und mich fühlen lässt, als wäre alles in Ordnung. Nicht deswegen, weil es das schönste und vertrauteste Gefühl von allen ist. Nein. Einfach so.

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